Freizonen in der EU – Chancen für Liquidität, Nachhaltigkeit und globale Wettbewerbsfähigkeit

Freizonen sind ein bewährtes Instrument, um internationale Warenströme effizienter zu gestalten. Sie ermöglichen Ihnen, Nicht-Unionswaren in der EU zu lagern, zu bearbeiten oder wieder auszuführen – ohne sofort Zoll und […]

Julianna Straib-Lorenz

07.01.2026 · 5 Min Lesezeit

Freizonen sind ein bewährtes Instrument, um internationale Warenströme effizienter zu gestalten. Sie ermöglichen Ihnen, Nicht-Unionswaren in der EU zu lagern, zu bearbeiten oder wieder auszuführen – ohne sofort Zoll und Einfuhrumsatzsteuer zu zahlen. Richtig eingesetzt, bieten sie finanzielle Vorteile, sichern Ihre Compliance und eröffnen neue Gestaltungsspielräume entlang der Lieferkette.

Was genau ist eine Freizone – und worin liegt ihr Nutzen?

Freizonen sind räumlich genau abgegrenzte Sondergebiete innerhalb des Zollgebiets der Europäischen Union, in denen besondere zollrechtliche Bestimmungen gelten. Sie dienen dazu, den internationalen Warenverkehr zu erleichtern und Unternehmen wirtschaftliche Vorteile zu verschaffen.

Innerhalb einer Freizone können Nicht-Unionswaren – also Waren, die ihren Ursprung außerhalb der EU haben oder sich noch nicht im zollrechtlich freien Verkehr befinden – vorübergehend gelagert, be- oder verarbeitet, umgepackt oder auch wieder ausgeführt werden, ohne dass Einfuhrabgaben wie Zoll oder Einfuhrumsatzsteuer anfallen.

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